Texte aus der historischen Unterrichtsstunde

Lernsprüche:

 

Geh ich in die Schule rein, die Hände müssen sauber sein.

 

Hände falten, Schnabel halten, Kopf nicht drehn und mich ansehn, Ohren spitzen, gerade sitzen.

 

Turnen ist die beste Medizin, über alle Krankheit hilft sie hin. Stärkt die Muskeln, reckt die Glieder aus, alle böse Laune treibt sie aus.

 

Der Rohrstock war des Lehrers Würdezeichen und verlieh ihm große Macht. Oft ließ er ihn über Hosenboden oder Finger streichen, wenn einer etwas Böses hat gemacht.

 

Auch das ‚Eckestehen‘ gehört zu den Strafen. Die Ecke trennt die ‚weißen‘ von den ‚schwarzen Schafen‘.

 

Wenn ein Bub die Hausaufgaben nicht gemacht, wurde er von den anderen ausgelacht; und der Lehrer ließ die Faulen und die Dummen in einer anderen Klassen brummen.

 

Böse Buben und Mädchen mussten auf dem Holzscheit knien. So zwang man sie zur Disziplin.

 

Wer störrisch wie ein Esel war, dazu noch dumm und faul sogar, bekam die Eselkappe auf und musste auf den Esel rauf.

Aus der Schulordnung:

 

Beim Eintritt des Oberlehrers sowie beim Hinausgehen haben die Schüler aufzustehen und denselben im Chor zu grüßen und erst nach Aufforderung durch den Oberlehrer wieder zu setzen.

 

Knaben sitzen rechts und Mädchen sitzen links vom Gang.

 

Jeder Schüler sitzt ordentlich an seinem Platz.

 

Jeder legt seine Hände gefaltet auf den Tisch.

       

Jeder stellt die Füße genau nebeneinander auf den Boden.

 

Alle Schüler schauen dem Oberlehrer fest ins Auge.

 

Lachen, Flüstern, Umhergaffen, Hin- und herrücken und Herumlaufen sind verboten.

 

Das Melden geschieht bescheiden mit dem Finger der rechten Hand. Dabei wird der Ellenbogen in die linke Hand gestützt.

 

Während der Schulstunde schweigen alle Schüler und hören dem Oberlehrer zu.

 

Zum Fragen oder Antworten hat sich der Schüler zu erheben.

 

Jeder Schüler ist verpflichtet sich widerspruchslos den Anordnungen des Oberlehrers zu fügen.

 

Die Übertretung dieser Schulordnung wird bestraft!      

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