Pastinake

Wie die Mohrrübe gehört die Pastinake seit Menschengedenken zum Speisezettel. Im Römischen Reich war Pastinak eines der beliebtesten Wurzelgemüse. Die Römer waren es auch, die die Pastinake in Europa verbreiteten. Das “Capitulare de villis” Karls des Großen schreibt den Anbau von Pastinaken vor. Erst Profitdenken hat in Deutschland zum Vergessen geführt – in den englischsprachigen Ländern, in Skandinavien und Österreich zählt Pastinak immer noch zu den geschätzten Gemüsen. In Deutschland wird sie gerade erst wiederentdeckt.

Die Pastinake enthält mehr Kalium und Vitamin C als die Karotte und hat einen hohen Stärke- und Proteingehalt. Auch Folsäure ist gut vertreten.

Pastinak gehörte bis in die Neuzeit zu den Grundnahrungsmitteln. In der Küche ist die Wurzel äußerst vielseitig einsetzbar. Man kann sie als Suppengemüse und “Wurzelwerk” verwenden, Püree daraus machen (wohlschmeckender als Kartoffelpüree), in Scheibchen hobeln und als Chips frittieren oder auch feine Gemüsebeilagen zu allen Fleischgerichten kreieren.

Samen, Wurzeln und Kraut der Pflanze können bei Blasen- und Nierenleiden helfen. Der hohe Kaliumgehalt wirkt harntreibend. Auch zur Entwässerung bei Rheuma kann Pastinak dienen. Der hohe Pektin-Gehalt (höher als bei der Karotte) wirkt regulierend bei der Verdauung, was Pastinake sehr geeignet für die Säuglingsernährung macht. Auch als Mittel bei Blähungen hat Pastinake sich bewährt. Wegen ihres Folsäure-Reichtums sollte Pastinake von werdenden Müttern in den Speiseplan aufgenommen werden. Folsäure ist wichtig für die Blutbildung und Zellteilung und muss vom Menschen über die Nahrung aufgenommen werden.

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