Aufgabe des Museums

Ein erheblicher Teil der eigentlichen Aufgaben eines Museums bleibt den meisten Besuchern in der Regel verborgen: das Sammeln, Bewahren und
Forschen. Die Ergebnisse der Arbeit in diesen Bereichen sind die Grundlage für
das Ausstellen und Vermitteln.

 

Ein Großteil der Museumssammlungen liegt in Depots. Diese sind ein unentbehrlicher Material- und Wissenspool, der fachgerecht geschützt und gepflegt werden muss. 

Mit dem Begriff "Museum" wurde im Laufe der Geschichte eine Vielzahl von Dingen bezeichnet: das Museum als Ort (Hügel) im alten Griechenland, an dem der Poet Museio bestattet war; das Museum Alexandrinum, Museum Romanum oder Museum Graecum als Schule, Gymnasium bzw. Universität; das Museum als Kunstkammer, "Müntz-Cabinett" oder Wunder- und Raritätenkammer. Zedlers Universal-Lexikon aus dem Jahr 1739 listet entsprechend viele Bedeutungen auf. Zu einem späteren Zeitpunkt werden auch Journale und Lesegesellschaften mit dem Titel „Museum“ benannt.

 

In der Krünitzschen Enzyklopädie von 1805 bezeichnet das Wort Museum bereits einen Ort für eine öffentliche Sammlung und als Institution mit gesellschaftlicher Relevanz. In die Betrachtung einbezogen wird auch bereits das Museumspublikum: Das Museum wird als öffentlicher und lebendiger Ort des Diskurses mit einer publikumsorientierten Infrastruktur beschrieben.

 

Der Museumsbegriff ist in Deutschland nicht geschützt, Auftrag und Aufgaben der Museen sind nicht gesetzlich geregelt. Rahmenbedingungen für die Museumsarbeit geben die vom Internationalen Museumsrat ICOM verfassten und weltweit anerkannten ethischen Richtlinien (ICOM Code of Ethics for Museums/2001) vor.

 

Ein Museum wird nach ICOM definiert als „eine gemeinnützige, ständige, der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtung im Dienst der Gesellschaft und ihrer Entwicklung, die zu Studien-, Bildungs- und Unterhaltungszwecken materielle Zeugnisse von Menschen und ihrer Umwelt beschafft, bewahrt, erforscht, bekannt macht und ausstellt“.

 

Diese Definition aus den ICOM-Statuten (1986/2001) wird weitgehend als verbindlich anerkannt. Die letzte eigenständige Definition des Deutschen Museumsbundes ("Was ist ein Museum?") stammt aus dem Jahr 1978 und
legt die Aufgaben und das Selbstverständnis des Museums dar.

 

Quelle: Deutscher Museumsbund

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Jahreskalender

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0 37 27 / 34 50

Öffnungszeiten

April - Oktober

Di - So / Feiertag:

10.00 - 17.00 Uhr

 

November - März

Di - So / Feiertag:

10.00 - 16.00 Uhr

 

Mo / außerhalb der

Öffnungszeiten:

nach Vereinbarung

 

Schließtage 2017:

24./25. Dezember /

31. Dezember /

01. Januar 2018

 

Besucher für das Johannes-Schilling-Haus und die Erich-Loest-Ausstellung melden sich bitte im Museum

"Alte Pfarrhäuser" am

Kirchberg 3.

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